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Monika (Moni) Nebel

Moni

Ich bin die Moni, eine im Juli 1956 geborene Löwefrau.

Soweit ich zurückdenken kann, habe ich schon als Kind ständig irgendwelches Viechzeug angeschleppt. Ich kümmerte mich um herrenlose Hunde, ausgesetzte Kätzchen, zog aus dem Nest gefallene Jungvögel auf, brachte Kaulquappen mit nach Hause, um sie Wochen später als Frösche wieder zurückzusetzen, weil ich befürchtete, dass die Pfütze im Wald, in der ich sie gefunden hatte, in der Sonne austrocknen könnte. So was nennt man wohl ein angeborenes Rettersyndrom. Dabei hatte ich selbst Tiere - einen Hamster, ein Aquarium, ein Terrarium, zwei Schildkröten und natürlich auch den damals wohl in vielen deutschen Haushalten vertretenen sprechenden Wellensittich namens Hansi-Bubi oder so ähnlich.

Meine heimliche Liebe jedoch saß in der Zoohandlung, in der ich alles für meine Viecher einkaufte.
Sie hieß Lora und war eine wunderschöne rote Ara-Dame. Mit Lora wurde wohl der Grundstein für meine Papageienverrücktheit gelegt, denn in mir wuchs der unbändige Wunsch, selbst einmal einen Papageien zu besitzen. Keinen Hund, keine Katze, nein, ein Papagei sollte es sein. Kein anderes Tier faszinierte mich so wie diese einzigartig intelligenten Vögel.

Mein Wunsch ging 1976 in Erfüllung, als ich in der Zoohandlung meiner Kindheit einen Kanarienflügelsittich entdeckte. Er war der Übriggebliebene von fünf Vögeln und hatte eine kleine Verletzung am Flügel. Als ich ihn sah, war es Liebe auf den ersten Blick. Und außerdem hatte ich ja eine Vorliebe für gehandicapte Tiere. Toby's Verletzung heilte rasch aus. Er wurde 21 Jahre alt und war so zahm, dass er schon gar kein Vogel mehr war.
Durch das auf mich fixierte Verhalten von Toby wurde mir klar, was in den vergangenen Jahren bezüglich Vogelhaltung alles schiefgelaufen war bzw. noch immer schief lief. Es fehlte einfach an der nötigen Aufklärung, denn einen Vogel ohne artgerechten Partner, also mehr oder weniger in "Einzelhaft" zu halten, ist einfach indiskutabel.
Als Toby 1997 starb, schwor ich mir, nie wieder einen Vogel besitzen zu wollen.

Und trotzdem zogen im März 1998 zwei kleine Katharinasittiche bei mir ein. Ganz schön inkonsequent, diese Frau, werdet ihr jetzt sagen. Recht habt ihr, doch dem Charme dieser beiden Kobolde konnte ich mich nicht entziehen. Es war nicht nur wie bei Toby Liebe auf den ersten Blick, nein, viel schlimmer. Ich war ihnen vom ersten Moment an verfallen. Sie in der Zoohandlung zurückzulassen, wäre unmöglich für mich gewesen. Und dieses Mal wollte ich alles richtig machen. Naja, fast alles...

2003 fand ich im Internet diese wunderbare Seite und mir gingen die Augen über. Meine Kathis lebten zwar in trauter Zweisamkeit, aber ihre Behausung glich eher einer Kathi-Wüste. Durch Siggi's Tipps und die Anregungen der Forumgemeinschaft veränderte sich die Wohnqualität meiner Kathis enorm. Ich wage zu behaupten, dass es mir ganz gut gelungen ist, meinen Kathis ein schönes Heim zu schaffen. Jedenfalls danken sie es mir mit ihrer Zutraulichkeit und unglaublichen Erlebnissen. Im Oktober 2006 hat es mich gepackt und ich habe ihnen eine eigene kleine Homepage gewidmet.

Hm... hab ich jetzt eigentlich was "Über mich" erzählt? Na gut, eines noch... das angeborene Rettersyndrom ist immer noch akut.. Das Foto zeigt mich mit einer Taube, die sich kürzlich in der großen Kundenhalle meines Arbeitgebers verflogen hatte. Es war mir ein Vergnügen, sie zu beruhigen und einzufangen, um sie wieder zu ihren Kumpels zurückzusetzen.

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