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Jana Westphal

Mein Name ist Jana und ich bin Jahrgang 1975. Ich lebe in Rostock - eine wunderschöne Stadt an der Ostsee.

Solange ich denken kann, spielen Tiere in meinem Leben eine große Rolle. Angefangen hat alles mit einem Goldhamster namens Goldi. Dann folgte der „übliche“ Wellensittich namens Bubi, welcher - wie leider auch heute noch oft üblich - allein gehalten wurde. Bubi war sehr zahm und der Grundstein meiner großen Vogelliebe. Während der Ausbildungszeit lebte ich aus Zeit- und Platzgründen ohne tierische Gesellschaft.

1996 mit Beginn meines Studiums zogen zwei Wellensittiche bei mir ein. Bobby und Benny begleiteten mich durch mein Studium, erlebten meine Hochzeit und auch fünf Jahre später meine Scheidung. Zu diesem Zeitpunkt beschloss ich, dass 20 qm Vogelzimmer mit nur zwei Wellensittichen zu leer waren. Es zogen ein Paar Bourkesittiche, vier weitere Wellensittiche sowie diverse Zebrafinken und Gouldamadinen ein. Alles war wunderschön – bis zu dem Tag, an dem ich bei meinen Wellis abgebrochene Schwanzfedern beobachtete. Zuerst vermuteten der Tierarzt und ich eine Mauserstörung. Der Laborbericht der eingeschickten Federn ergab jedoch viel Schlimmeres – PBFD (eine sehr ansteckende und nicht heilbare Viruserkrankung). Ein Wort, welches für mich mittlerweile den personifizierten Horror darstellt. Trotz erheblicher Bemühungen mit Vitamin-, Mineralstoff- und homöopathischen Behandlungen zur Stärkung der Immunabwehr verstarben im Laufe von nur 3 Monaten alle meine Lieblinge. Zu diesem Zeitpunkt beschloss ich, dass ich nie wieder Vögel halten möchte.

Da ich aber auch nicht allein leben wollte, kaufte ich mir einen kleinen Chihuahua. Adam war ein wirklich kleiner süßer Fratz. Leider stellte sich bereits nach nur 6 Wochen heraus, dass ich eine behandlungsresistente Tierhaarallergie habe. Adam zog also zu einer Freundin und ich war wieder allein.

Beim „umherirren“ durch das Internet stieß ich auf eine Seite von der mich kleine bunte Federbälle mit Knopfaugen anguckten. Es war um mich geschehen – egal, was das für Tiere waren, die musste ich haben. Also wurde alles gelesen, was ich durch googeln und nachfragen finden konnte. Es sollte sich sehr schnell herausstellen, dass die Gattung Katharinasittich und ich zusammengehörten.

Gesagt – getan… 2005 zogen also meine ersten Kathis bei mir ein. Max und Bärbel sollten nicht lange alleine bleiben. Bald war der Schwarm auf 14 Kathis angewachsen, da es mit jedem Kathi interessanter wurde. Das Verhalten der Kathis veränderte sich mit anwachsen der Schwarmgröße enorm und man konnte förmlich spüren, dass sie sich wohl fühlten. Im Jahr 2009 gipfelte das Wohlbefinden in einer kleinen „Eierorgie“, welche mich veranlasste, meine Prüfung zum Züchter abzulegen. Meine erste Aufzucht namens Pauline entwickelte sich ohne Probleme und es machte einen Riesenspaß ihr beim Großwerden zu zu sehen.

Nach einem für mich sehr schmerzvollen Todesfall und einigen Aus- und Umzügen habe ich nun 16 Kathis in verschiedenen Farben. Ich kann nur jedem Halter raten, sich auf einen Schwarm einzulassen. Das liebenswerte, soziale Wesen dieser Vögel lässt sich dann am schönsten beobachten. Voraussetzung ist natürlich genügend Platz und Zeit. Zeit deswegen, da man neben der Funktion des „Napffüllers“ auch die des Putzlappens übernimmt. Aber trotz allem… ich würde meine Süßen für nichts in der Welt wieder hergeben.

Jana
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