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Gaby Schulemann-Maier

Als ich 1972 zur Welt kam, hat es der liebe Gott gut mit mir gemeint, denn er hat mir trotz meiner angeborenen Liebe zu Wild- und Ziervögeln keine Federn wachsen lassen. Deshalb konnte ich eine unbeschwerte Kindheit genießen und ich durfte sogar verletzte Enten oder flügellahme Meisen mit nach Hause bringen, um sie zu päppeln. Natürlich lebten damals schon Krummschnäbel in meinem Elternhaus. Der erste Wellensittich zog ein, als ich zarte fünf Jahre alt war.

Je älter ich wurde, desto mehr setzte ich mich mit dem Thema Vogelgesundheit und leider auch mit dem Gegenteil auseinander, weil mir wieder und wieder hilfsbedürftige Vögel quasi "vor die Füße" fielen. Offenkundig war das Schicksal bereits damals der Ansicht, ich sei die richtige Kandidatin, um gefiederte Patienten wieder auf die Beine und Flügel zu bringen. So kam es denn auch, dass mein eigener Ziervogelschwarm mit der Zeit fast nur noch aus gehandicapten oder chronisch kranken Tieren bestand, denen ich trotz ihrer körperlichen Einschränkungen ein schönes Zuhause mit einem Leben im Schwarm bieten wollte.

Meine Erfahrungen für mich zu behalten, dafür bin ich nicht der Typ. Mein "Sendungsbewusstsein" ist groß, man könnte es im Grunde als eine Berufskrankheit bezeichnen, denn ich verdiene meine Brötchen und die Körner meiner Vögel als Journalistin, vor allem im Bereich Naturwissenschaften und Medizin. Die Ausbildung zur Fachzeitschriften-Redakteurin absolvierte ich nach meinem Physik- Studium (daher der Hang zu Naturwissenschaften). Schon im Jahr 1997 habe ich damit begonnen, mein Wissen anderen Vogelhaltern und -freunden zur Verfügung zu stellen, indem ich im Internet entsprechende Texte veröffentlichte. Das Wellensittich-Portal Birds- Online.de und die Website Wildvogelhilfe.org sind meine "Babys", in die ich viel Herzblut gesteckt habe und die - wie sollte es anders sein - umfangreiche Rubriken über Vogelkrankheiten enthalten.

Zum Katharinasittich-Netzwerk möchte ich deshalb gehören, weil ich glaube, dass mein Wissen über Vogelkrankheiten Hilfesuchenden von Nutzen sein kann. Denn wer bangt schon gern allein um seine geliebten Vögel? Ich jedenfalls kann mir ein Leben ohne Katharinasittiche nicht mehr vorstellen, denn ich bin den charmanten Vögeln hoffnungslos verfallen. Begonnen hat alles mit einem Pärchen aus dem Tierheim, das Anfang 2003 bei mir einzog: Nimue war blind und Merlin total verstört, weil ihr Vorbesitzer sie beide Jahrelang gequält hatte. Obwohl ich kaum an sie heran kam, weil sie Grausamkeiten durch den Menschen erlebt hatten, verliebte ich mich in die beiden - und somit in die Vogelart an sich.

Falls sich nun jemand fragt, ob ich eigentlich nur Vögel im Kopf habe oder mich von Zeit zu Zeit mit etwas anderem beschäftige, dem sei versichert: Ja, es gibt ein Leben nach dem Sittich und Wildvogel. Zu meinen weiteren Hobbys gehört die Naturfotografie (ja, ja, auch das hat oft etwas mit den Gefiederten zu tun) und das Reisen in ferne Länder (um dort Vögel zu beobachten ...). Darüber hinaus backe ich für mein Leben gern Muffins. Mit meinen ausgefallenen Rezepten habe ich schon so manchen (Vogel-)Freund verschreckt, der bei mir zu Besuch war. ;-)

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