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Anne (Annemaus) Ostendorf

Anne Ich bin Anne und am 17. April 1967 geboren.

Die ersten drei Jahre als Kind habe ich in einem kleinen Dörfchen mit ganz vielen Tieren gelebt. Dort habe ich laut Aussage meiner Eltern jedes Tier, von Regenwurm und Kaulquappe bis hin zum Ochsen des benachbarten Bauern, in mein Herz geschlossen. Auch glaube ich, dass mein Großvater mich sehr auf Verständnis für Tiere geprägt hat. Er war nämlich Jäger und er hat mich sehr oft mit nach draußen genommen, oft, um einfach die Tiere nur zu beobachten.

Später ging es aufgrund des Berufes meines Vaters in verschiedene Städte.
Da wir ab da ständig zur Miete gewohnt haben, durfte ich eigentlich "keine Haustiere" halten. Zum Glück fielen nicht alle Tiere unter dieses Verbot. Neben zwei Schildkröten hatte ich auch diverse gefiederte Freunde. Begonnen habe ich mit Kanarien, danach waren es dann Wellensittiche und jetzt sind es Katharinasittiche.

Und, wie es damals so üblich war, beging ich die üblichen Fehler. Die Kanarien fristeten ihr Dasein in einem sehr kleinen Käfig, allerdings mit viel Freiflug. Die Wellensittiche habe ich, dass muss ich zu meiner Schande gestehen, nacheinander gehabt. Immer nur einen. Daher waren sie auch so unglaublich anhänglich. Für mich war das schön, da ich doch Einzelkind bin, kaum Freunde hatte und daher viel allein war. Aber ob das auch für die Vögel so schön war? Auf jeden Fall habe ich daraus gelernt und freue mich jetzt darüber, wie schön zwei (oder mehr) Vögel miteinander umgehen und trotzdem eine Verbindung zum Menschen aufbauen können.

Für meinen Mann, der schwer behindert ist (u. a. blind), sind Haustiere etwas für die Seele. Er wurde oft enttäuscht von den Menschen, von den Piepern noch nie, denn die zeigen ehrlich Vertrauen und Zuneigung. Seine Eltern wollten keine Tiere, weil mein Mann angeblich allergisch darauf reagieren würde. Bisher hat sich das aber nicht bewahrheitet.
Azra Er kam 1995 in meine kleine Familie, die zu der Zeit aus Azra und mir bestand. Unser Dickerchen Azra war so zutraulich und hatte leider im Alter auch keine Scheu, auf dem Fußboden zu laufen, dass mein Mann ihn leider unter die Füße bekam. Und so ein kleiner Kerl hat bei Schuhgröße 47 einfach keine reelle Chance.
Micki Anschließend kam Micki zu uns, ein kleiner quirliger Kerl, der leider aufgrund einer Herzerkrankung nur vier Jahre mit uns erleben durfte.

Danach wollten wir eigentlich kein Tier mehr. Aber wir haben uns umentschieden, als wir merkten, dass die Leere meinem Mann überhaupt nicht gut tat.
Wir wollten Agaporniden haben, aber die Züchterin riet uns ab (zu laut für meinen Mann) und sie zeigte uns Katharinasittiche. Gesehen/gehört, verliebt, gebongt.

Feebee und Fawkes

Feebee und Fawkes Feebee (oliv) und Fawkes (mauve) sind jetzt seit ca. 2,5 Jahren bei uns. Mein Mann muss sich jetzt wieder kümmern (was er auch gerne macht) und kann sich nicht mehr ständig in sein Schneckenhaus zurückziehen. Er wird dringend gebraucht.
Und wir stellen immer wieder fest, dass die Tiere auf die Behinderung meines Mannes wunderbar einzugehen verstehen. Sie halten bei ihm länger still, geben Laut, wenn mein Mann sie ruft (ich darf sie immer suchen) etc.

Feebee und Fawkes Feebee und Fawkes
Feebee und Fawkes
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